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Neuer MTW, Alarmmonitor und Defibrillator

Die Freiwillige Feuerwehr Wandersleben seit dem 16. Februar 2021 über den neuen Mannschaftstransportwagen. Er wurde vom Bürgermeister Jens Leffler übergeben und ersetzt den alten VW-Bus, der doch schon in die Jahre gekommen ist. Dieser wird aber noch im Bauhof weiter genutzt. Der neu Mercedes, Fachbegriff MTW, ist zwar nicht neu aber mit dem Baujahr 2016 wird die Ersatzteilbeschaffung über einige Jahre gewährleistet sein. Dennoch hat er mit entsprechender Ausstattung einen Wert von 30.000 EURO, den die Gemeindeverwaltung zur Verfügung stellt.

Darüber hinaus wurde der Standort zum Ende des letzten Jahres digital aufgerüstet. Es wurde ein Alarmmonitor angeschafft. Dieser ist verbunden mit der Leitstelle und einer App, die jeder Kamerad auf seinem Smartphone installiert hat. Auch über die App erhalten die Kameraden die Alarmmeldung und geben ein, ob sie verfügbar sind und zum Einsatz kommen oder nicht. Darüber hinaus erhalten die Führungskräfte nähere Infos zum Einsatz. Insbesondere die Informationen zur Einsatzbereitschaft wird auf dem Monitor für die Einsatzleitung vor Ort im Feuerwehrgerätehaus angezeigt. Somit gibt es keinerlei Zeitverzögerungen mehr, wo man sonst noch auf Kameraden gewartet hatte. Die komplette Technik und Installation wurde vom Feuerwehrverein finanziert.

Und weiterhin wurde das Löschgruppenfahrzeug (ein LF8/6, der seit 1997 im Dienst steht) am 1. Februar mit einem Defibrillator (AED) ausgestattet. Dieses Gerät kann durch einen schnellen Einsatz vor Ort Leben retten, denn in vielen Fällen ist ein Herzstillstand der Grund für den Tod. So können die Einsatzkräfte jetzt schnell, und das ist in solchen Situationen entscheidend, agieren und brauchen nicht mehr auf den Notarztwagen warten! Diese Ausstattung wurde von Tobias Stürzkober, Facharzt für Allgemeinmedizin in Wandersleben, zur Verfügung gestellt.

Die Freiwilligen Feuerwehren sind immer eine recht hohe Kostenbelastung für die Gemeindeverwaltungen. Da mag mancher sagen, wenn über Jahre das eine oder andere Einsatzgerät über Jahre nicht benötigt wurde, dass man sich die Ausgaben hätte sparen können. Doch was wenn doch ein Einsatz kommt, wo es um Leben geht!

von Jörg Mansch , BURGEN-BLICK Februar 2021